Sonntags am Wildschweingrill

Neulich hat es mit dem Hochsitz nicht geklappt und heute ist Herr Tünnes fußfaul. Vielleicht liegt es daran, dass er ein wenig kratzbürstig ist.
Am Schwein kann es nicht gelegen haben, denn was Herr Tünnes da gegrillt hat, war überaus schmackhaft. Ob es jedoch eine gute Idee war, mit vollem Bauch außerhalb des Waldes Tonkonserven aufzunehmen, muss der geneigte Hörer selbst entscheiden…

Herunterladbar ist die Konserve wie üblich auf ndkb.de

 

Der Tod spielt mit

Es war ein ganz normaler Geocaching-Stammtisch an einem Samstag Abend; man klönte über dieses und jenes, kam vom Hölzchen aufs Stöckchen und plötzlich stand im Raum, dass es beim Geocaching um Menschenleben gehe und ein Owner Mitschuld trüge, wenn etwas passiere …

Seitdem sich Geocaching vor Jahren von einer „geheimen“ zu einer „überaus bekannten und verbreiteten“ Freizeitbeschäftigung gemausert hat, liest man zuweilen auch von den Schattenseiten, d.h. den Un- und Todesfällen, die das Hobby zuweilen fordert. Abgesehen von der Tragik und des Leids, die jeder Unfall verursacht, stellt sich oftmals auch die Frage, wie viel Schuld den Owner trifft. Neben der meist spontan auftretenden kollektiven Betroffenheit

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Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher – Teil 02

Die Jagd

[Anm.: Dieser Beitrag ist Teil einer Beitragsserie, die HIER erläutert wurde.]

„Jäger schießen Tiere tot.“ – Ja. Auch. Aber das ist nichts, was Schlachter nicht auch tun – Tiere töten. Der Rehrücken, das Hirschgoulasch und der Wildschweinbraten im lokalen Restaurant stammen vielfach aus den heimischen Wäldern.

Im BJagdG ist in §1 klar dargelegt, dass mit dem Jagdrecht auch die Pflicht zur Hege von Wild verbunden ist. So beschreibt Abs. 2:

„Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen; auf Grund anderer Vorschriften bestehende gleichartige Verpflichtungen bleiben unberührt. Die Hege muß so durchgeführt werden, daß Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.“

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Muffelwild

Das bedeutet, der Jäger hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten; Pflichten, die wesentlich zeitintensiver sind, als der Abschuss eines Tieres und zudem noch mit Kosten verbunden sind.

[Anm.: „Jäger“ steht in diesem Text als Synonym für alle an der Jagd und Hege  Beteiligten.]

Kurz gesagt hat der Jäger dafür zu sorgen, dass

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Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher

Haloa!

Verschiedene Veranstaltungen in der Vergangenheit haben eines gezeigt – die meisten Probleme zwischen Jägern/Förstern/Waldbesitzern und Geocachern beruhen auf Unkenntnis der Gegebenheiten auf der „anderen Seite“.

Dosenleger und –sucher haben die geocachespezifische Terminologie relativ schnell verinnerlicht und wissen innerhalb kürzester Zeit bestimmte Anglizismen zu deuten. Ob es Cache, Owner, oder TFTC ist – sie wissen um dererlei Dinge und machen

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TJ.

Haloa!

Ich bin der Neue; zwar kein Mitglied des Team76, dafür Gast-Schreiber in diesem Blog.

Man hat mir hier freundlicherweise die Möglichkeit gegeben, meine ganz persönliche Sicht der Dinge mitzuteilen, die nicht zwangsläufig deckungsgleich mit der des Team76 sein muss. Ich bitte höflichst, das zu berücksichtigen; insb. falls jemand zu „aktiver Kritik“ neigt.

Geocaching betreibe ich seit 2005, Fundzahlen und Statistiken sind mir

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