Unwahrheiten und Froschinnereien

Haloa!

Ein Frosch namens Signal besucht noch dieses Jahr ein Großevent, zumindest sofern man der Ankündigung des Veranstalters in meiner twitterschen Zeitlinie Glauben schenken darf. Ich hege da meine Zweifel. Berechtigte Zweifel. Ich gehe sogar soweit, zu behaupten, dass es diesen Signal ‘in echt’ gar nicht gibt. So, nun ist es raus.

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Mein dunkelstes Geheimnis

Haloa!

Ich habe einen Frosch gefunden, und er trägt keinen Namen…

Naja, ehrlich gesagt habe ich ihn nicht gefunden sondern gewonnen bzw. geschenkt bekommen. Also den anderen. Damit sind es schon zwei. Vorerst. Möglicherweise werden es ja noch mehr und damit kommen wir zu meinem dunkelsten Geheimnis:

Ich besitze bizarre Frösche.

Irgendwann gewann ich einen ganz normalen „Signal“; die kleine handliche Version, nicht zu groß, gut verstaubar, leicht mitzunehmen. Ok, ich gebe es zu – ich wollte auch immer einen haben. Er ist halt das Dosensuchermaskottchen und damals waren sie noch rar gesät.
Doch kaum hatte ich ihn endlich, stand ich vor meinem ersten Problem. Was mache ich nun damit? Setze ich ihn einfach so in mein Cachemobil oder binde ich ihn ans Lagungssicherungsgitter? Ich könnte ihn auch an meinem Rucksack befestigen; doch was, wenn ich eine andere Tasche verwende? Fragen über Fragen, keine Lösung.

Die Jahre zogen ins Land; Jahre in denen ich zwar die eine oder andere Idee hatte, doch auch wieder verwarf, während grüne Frösche schier inflationär die Dosensucherwelt eroberten. Sie werden gekleidet, getragen, aufgehübscht, drapiert, in Horten gehortet und ausgestellt… (ich berichtete bereits davon).

Nur mein kleiner Frosch saß immer noch im Regal, reglos wartend auf seinen großen Tag…

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Froschkultur

Geocacher sind ein lustiges Völkchen, auch wenn die Suche nach der Dose vereinzelt ernster genommen wird, als Fußball. Und ein Großteil der Cacher wird mir sicherlich zustimmen, wenn ich schreibe, dass das Hobby zuweilen farbenfrohe Blüten treibt. Aber ist das nicht überall so?

Betrachten wir zum Beispiel die Jägerschaft, die regelmäßig in waidmännischem Grün daherkommt und ihr Heim mit allerlei Trophäen schmückt. Ähnlich der Angler, der die Zähne diverser Fische neben den selbstgemachten Fliegen am Hut oder der Mütze trägt. Sie blicken auf eine jahrzehnte- wenn nicht sogar jahrhundertelange Tradition zurück. Dagegen ist Geocaching quasi noch in seiner Findungsphase und niemand kann sagen woran man in 50 Jahren den traditionsbewussten Dosensucher erkennt – möglicherweise am Frosch.

Ich kann nicht sagen, wann genau es angefangen hat, aber unser definitiv nicht allseits beliebtes Maskottchen ‘Signal’ eroberte die Geocaching-Szene als schleichender Prozess.

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