Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher – Teil 02

Die Jagd

[Anm.: Dieser Beitrag ist Teil einer Beitragsserie, die HIER erläutert wurde.]

„Jäger schießen Tiere tot.“ – Ja. Auch. Aber das ist nichts, was Schlachter nicht auch tun – Tiere töten. Der Rehrücken, das Hirschgoulasch und der Wildschweinbraten im lokalen Restaurant stammen vielfach aus den heimischen Wäldern.

Im BJagdG ist in §1 klar dargelegt, dass mit dem Jagdrecht auch die Pflicht zur Hege von Wild verbunden ist. So beschreibt Abs. 2:

„Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen; auf Grund anderer Vorschriften bestehende gleichartige Verpflichtungen bleiben unberührt. Die Hege muß so durchgeführt werden, daß Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.“

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Muffelwild

Das bedeutet, der Jäger hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten; Pflichten, die wesentlich zeitintensiver sind, als der Abschuss eines Tieres und zudem noch mit Kosten verbunden sind.

[Anm.: „Jäger“ steht in diesem Text als Synonym für alle an der Jagd und Hege  Beteiligten.]

Kurz gesagt hat der Jäger dafür zu sorgen, dass

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