Tipitipitap Nachlese

Mit etwas Abstand kommen wir nun endlich zur Nachlese vom Mega-Wochenende des Tipitipitap in Walbeck/Arcen, an dem wir eigentlich nicht teilgenommen hätten, wenn es nicht schon so lange geplant gewesen wäre. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So konnte nur ein Teil des Teams an den Events teilnehmen.
Ich werde darauf verzichten hier noch einmal die gesamte Vorgeschichte herunter zu beten und steige direkt am Freitag des Meet & Greet in ein. Schon einmal vorweg: Es war ein geniales Wochenende 😀

 

Es waren nur noch wenige Stunden bis zum Event in Arcen. Alles war vorbereitet. Niederländische Karten und die notwendigen GPX-Daten waren auf die Geräte geladen worden. thohr, mit dem ich mich vorher treffen wollte, hatte sich vormittags schon gemeldet, dass es bei ihm später wird und wir uns direkt in Arcen treffen. Also noch einmal kurz nach Hause zum Umziehen und dann ab über die Grenze. Vom Helfer-Event kannte ich ja schon mal Weg bis Walbeck. Von da aus war es nur noch ein Katzensprung bis nach Arcen. Die Location war sehr gut zu finden, da man einfach nur den Autos mit den Trackables auf der Heckscheibe folgen musste.

Erster positiver Eindruck: Die Location hatte genug Parkplätze! *thumbsup* Schon kurz nachdem das Auto abgestellt war, traf ich die ersten bekannten Gesichter. So ging es dann zusammen die letzten paar Meter zum “Hertog Jan Proeverij”. Es waren zwar schon einige Leute vor Ort, aber bei der hohen Will-Attent-Zahl hätten wir gedacht, dass es schon voller wäre. Dann fiel mir aber ein, dass ja an dem Tag 3 Lab-Caches freigegeben wurden und wohl einige sich erst einmal einen Spaziergang durch Arcen machten. Für mich stand das im Event im Vordergrund – die Caches kann man ja auch später machen 😉 Durch die vielen bekannten Gesichter, die man teilweise schon lange nicht mehr gesehen hatte, brauchte ich recht lange, bis ich das erste Mal die Theke erreichte. An dieser Stelle fällt das erste HACH. Nach langer Zeit endlich mal wieder Martin aus Berlin getroffen, ohne die Hektik eines Verkaufsstandes mit Claudia und Christian von myGeocoin gequatscht und endlich mal Micha alias Herr Bullenherde persönlich getroffen. So machen Events Spaß.

Naja fast. Obwohl ich Raucher bin, bin ich für Nichtraucherschutz. Bis zu einem gewissen Grad. Aussagen wie “Wir wollen keine Raucher an diesem Tisch” sind in einem Biergarten mit zig Rauchern so sinnvoll wie Kühlschränke am Nordpol. Aber jedem das Seine. Also kurzerhand den Tisch gewechselt und mit anderen Leuten gequatscht. Wie z.B. mit Robin und Rene vom Orgateam der Events.

Irgendwann trudelte dann eine Blaskapelle ein die für etwas Stimmung sorgen sollte. Zwischenzeitlich war thohr auch eingetroffen. Dank einiger Staus und einiger unfähiger Autofahrer benötigte er auch nur 6 Stunden von Niedersachen nach Arcen. Somit waren wir für das Wochenende komplett. Langsam trudelten auch andere Orgas wie Loerheidegeister, Nighteagle80, stmiertz usw. ein, die noch mit dem Aufbau in Walbeck beschäftigt waren. Walbeck war also bereit für den morgigen Tag. Halt. Da war ja noch was: Wir wollten doch noch eine kleine Runde drehen. Aber irgendwie konnte man sich bei den ganzen Gesprächen nicht so wirklich aufraffen. Als die Blaskapelle dann aber “Schatzi schenk mir ein Foto” von Mickie Krause anstimmte, fand sich schnell eine Gruppe zusammen um ein paar Dosen zu besuchen.

Also mit dem Auto nach Arcen rein, Parkplatz gesucht und von dort aus eine kleine Runde gedreht. Da liegen ja wirklich ein paar schicke Dosen. Frei nach Alfons Schuhbeck: Na, da ko ma net meckern 😉 Nach dem kleinen Ausflug ging es dann aber wieder zurück zum Event. Dort verbrachten wir den Rest den Abends mit quatschen, bis wir uns auf den Heimweg machten.

Der Samstag startet sehr entspannt. Da schon alle Sachen gepackt waren, ging es nach dem Frühstück direkt auf die Bahn. Auf dem altbekannten Weg ging es nach Walbeck. Dort angekommen wurden wir schon von freundlichen Helfern empfangen und auf einen Parkplatz gelotst. Vorbei an einer ganzen Reihe Wohnmobile und PKWs fanden wir ein Plätzchen. Und das gerade mal ca. 400 Meter vom Eingang des Events entfernt. Was will man mehr? Also schnell das Gerödel angelegt und hin zum Eingang. MÖÖÖP Falsch!!! Wir standen auf der Autobahn in keinem Stau und waren mehr als pünktlich da (ca. 8:50 Uhr). Also ganz gemach eine Zigarette geraucht und dabei Rucksack und Beintasche aus dem Auto geholt, die ersten bekannten Gesichter begrüßt und dann ganz gemütlich zum Eingang gegangen.

Am Check In war zwar schon einiges los, aber lange Schlangen sehen anders aus. Die ersten Hektiker schubsten vor lauter Übermut das Logtipi um (nicht das letzte Mal an diesem Tag), was zusätzlich zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Da thohr und ich als Helfer gemeldet waren, ging es für uns direkt zu Information, wo mich Rene empfing. Innerhalb weniger Minuten hielt ich einen Beutel mit Informationsmaterial zu Event, den bestellten Coins, dem Einlassbändchen und dem Helfer-Shirt in der Hand. Also schnell das Bändchen angelegt und rauf aufs Event-Gelände. Auf den ersten Blick kam einem dieses gar nicht so groß vor. Aber das täuschte. Es war weitläufiger, als man annahm.

Die Händler waren noch am aufbauen und ersten Cacher tummelten sich schon vor den Auslagen. Ich nutze den Platz um eine kleine Runde zu drehen und mir das Gelände anzusehen. Was gleich ins Auge fiel, war die Tatsache, dass es keine echte Händlermeile gab. Die Stände waren gut verteilt und man hatte keine Sorge, dass man nicht irgendwo durch kam. Hinter dem Stand von myGeocoin hörte ich eine Stimme, die ich an dem Tag nicht erwartet hätte: Michael Pfaff alias Making Tracks war überraschend aus dem Norden angereist und stand mit Martin alias Tuennes zusammen. Auch wenn es nur kurz war, war es schön ihn mal wieder gesehen zu haben. So langsam füllte sich das Event-Gelände und immer mehr bekannte Gesichter liefen einem über den Weg. Wie zum Beispiel Guido alias logtomsilver. Der war an dem Tag nicht nur als Besucher vor Ort, sondern auch als “Seelenfänger” für Geocaching Rheinland. Und er machte einen guten Job 😉 Es wurde ein Mitgliedsantrag nach dem anderen ausgefüllt (wir natürlich auch).

Bis zu meinem Einsatz als Helfer am Checkpoint war noch Zeit. So nutze ich die Zeit zum Quatschen (macht bei mir 99% eines Events aus 😉 ) mit Freunden und Bekannten. Und das bei bestem Wetter. Ich weiß nicht wie die Orgas das hinbekommen haben. Es war nicht zu warm, es war nicht zu kalt, es war nicht zu windig – Klasse! Um 12 ging es für mich zum Eingang, wo thohr und ich unsere Einweisung für unsere “Schicht” am Checkpoint bekamen. Also Helfer-Shirt angezogen und die Teams vom Vormittag abgelöst. Was auffiel: Alle hatten gute Laune. Ob Besucher, Orga oder Helfer. Alle waren gut drauf. Da macht das Helfen echt Spaß. Unsere “Schicht” verging wie im Flug. Tauchte mal ein Problem auf, welches wir als Helfer nicht lösen konnten (gab es nur sehr wenige), stand einem sofort ein Orga zu Seite, um zu helfen. Es war klar, das am Nachmittag nicht mehr so viel los sein würde am Checkpoint, aber Langeweile kam deshalb trotzdem nicht auf. Wir hatten unseren Spaß 😀 Gegen 4 Uhr waren fast alle Beutel ausgegeben und die Orgas übernahmen den Checkpoint komplett und unsere “Schicht” war zu Ende.

Was nun? Wieder zurück auf Gelände oder einen kleinen Spaziergang zu ein paar Dosen machen. Ich entschied mich für letzteres. Denn auch in Walbeck und Umgebung traf man viele bekannte Gesichter, die auch einen Spaziergang machten 😉 Danach ging es aber flux zurück zum Event. Die Meute hatte sich bereits versammelt, denn die Verlosung stand auf dem Programm. Leider war die PA-Anlage etwas schwach auf der Brust, so dass die Losnummer schlecht zu hören waren. Aber auch diese Situation barg eine gewisse Komik. Die Leute, die am lautesten nach mehr Lautstärke riefen unterhielten sich mit ihren Sitznachbarn während der gesamten Verlosung und wunderten sich, warum sie nix mitbekamen. Bei der Verlosung gab es noch einige unschöne Momente, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte. Nur so viel: Unter den Cachern gibt auch absolute Idioten 🙁 Danach ging es aber wieder sehr gemütlich zu. Bei Cola, Bier und Putenschnitzel stand man zusammen.

Über die Band, die am Abend auf der Bühne spielte, wurde bereits in anderen Blogs und in den Logs im Listing geschrieben. Die Sängerin schaffte es jedenfalls nicht uns unsere gute Laune zu verderben und sorgte hier und da für einen Lacher 😉 Langsam wurde es dunkel und die meisten Teilnehmer hatten bereits das Gelände verlassen. Aber an dem Tischen neben den Bierwagen war immer noch was los. Kurz vor Mitternacht wurde es aber dann doch langsam zu frisch und man merkte den langen Tag so langsam in den Knochen (man ist ja nicht mehr der Jüngste 😉 ). Nach einer ausgiebigen Verabschiedung ging es zurück zum Auto und dann Richtung Heimat.

Vielen Dank an Clarezoja, CruiserGJ, Die Loerheidegeister, Döskopp-Torti, Loerheidefloh, nighteagle80, NineBiene, ronipeet, Schatzsucher Geldern, stmiertz, Team_ToNi, Überbadger und allen Helfern für ein ganz besonderes Wochenende.

Als Schmankerl gab es dann noch eine Info, auf die wir uns schon freuen können. Die Orgas planen auch für 2015 ein Mega am Niederrhein. Also solltet ihr euch folgenden Termin schon einmal frei halten:
Mega 2015

1 Gedanke zu “Tipitipitap Nachlese

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