DIR2012 Nachlese

Soderle. Das Osterwochenende ist vorbei und der Alltag kehrt wieder ein. Zeit für ein Rückblick auf das Mega-Event Dosenfischen im Ruhrtal.


Zusammen mit Thohr aus Niedersachsen machte sich ein Teil des Teams auf nach Schwerte. Zur Einstimmung gab es während der Fahrt schon Dosenfischer auf die Ohren. Etwas Sorge hatten wir schon. Regen und Graupelschauer verhießen nichts Gutes für den Tag. Doch in Schwerte schlossen sich die Schleusen und das Cachemobile konnte auf einem der angegebenen Parkplätze geparkt werden. Sachen zusammengepackt und ab in Richtung Rohrmeisterei. Schon an der ersten Kreuzung stellten wir fest: Heute ist irgendetwas anders. Überall Geocacher – wohin man auch schaute. Und nicht im Verborgenen, sondern total offensichtlich. So drückte man uns auch gleich an der ersten Kreuzung eine Filmdose in die Hand. “Hier, könnt gleich den Tradi loggen” und weg war derjenige. Etwas verdutzt schauten wir uns an. Wo hing die Dose denn? Glücklicherweise fiel den Vorcacher das Problem auf und rief “die hing oben am Schild”. Also schnell geloggt und weiter zur Event-Location.
DIR2012 01Dort angekommen wartete schon Louis Cifer mit unserer Werkzeug-Bestellung vor dem Eingang. Erster Tagespunkt erledigt. Kurzer Schnack und ab ins Getümmel. Da es unser erstes Mega-Event war, staunten wir nicht schlecht nachdem wir den Deppendetektor passiert hatten. So viele Cacher auf einem Haufen hatten wir noch nicht gesehen. Wir entschlossen uns, uns aufzuteilen. Thohr ging auf Trackable-Jagd und ich schaute mich auf dem Cacher Boulevard um, auf der Suche nach einer UV-Lampe. Beim Geocachingshop wurde ich dann fündig. Zweiter Tagespunkt erledigt. Nun noch die Konzertkarten für den Abend abholen und alle gesetzten Ziele waren abgearbeitet. Ab da setzte die Entspannung ein. Man ging herum. Quatschte mal mit dem einen, mal mit dem anderen. Das von den Veranstaltern angekündigte “lustige Familienprogramm” musste man suchen. Ein Hüpfburg stand zwar an der Seite, aber sonst fiel einem nichts auf. Da wurde den Eltern wohl mehr versprochen, als dann am Ende gehalten wurde. Leider war die Rohrmeisterei auch nicht in der Lage genug Fressbuden zur richtigen Zeit offen zu haben. So bildeten sich an den wenigen ziemlich lange Schlangen. So etwas sollte einem Gastro-Betrieb wie der Rohrmeisterei nicht passieren. Irgendwann tauchten auch Duisburger Jung und Mamba2013 auf, die vormittags an der Kanutour teilgenommen hatten. Bis zum Twittertreff von MartinBerlin war noch etwas Zeit. Während der Pause fielen uns die Leute auf, die auf ihr GPSstarrend auf dem Hof herumirrten. Die Lösung war sehr einfach. Garmin verschenkte eine ROT13-Geocoin, wenn man mit seinem GPS einen Track in Form des Schriftzuges Garmin vorzeigte. Erst zierte ich mich, doch dann ließ ich mich breitschlagen. Also in die Mitte vom Hof gestellt und losgelegt. Naja fast. Erst mussten noch ein paar Einstellungen geändert werden, damit der Track passend aufgenommen werden konnte. Der erste Versuch schlug fehl. Ich machte den Fehler wie viele andere auch. Einfach zuviel nachgedacht. Wenn man beim Gehen auf das Display starrt ging es schief. Der zweite Anlauf funktionierte. Einfach auf den Boden schauen und die Buchstaben des Wortes ablaufen. Somit war nach 2 Minuten die Arbeit erledigt und bekam dafür eine Coin 😀
Noch kurz ein Schnack mit eiszeit und Lutz68, dann ging es schon zu dem vom MartinBerlin organisierten Twitter-Treff (Dank noch einmal dafür). Endlich bekam man mal die Leute hinter den Avataren zu sehen. Und es gab einen Überraschungsgast: D-Buddi. Extra mit seiner Frau kurzfristig aus Hannover angereist. Somit konnte man auch mal mit einem von der schweigenden Mehrheit live quatschen. Klasse! Dafür, dass ich da nur mal vorbeischauen wollte, versackte ich da ganz schön 😉 Irgendwann wurde es doch trotz passender Kleidung zu kalt und wir gingen zurück in das Gebäude der Rohrmeisterei. Dort ging es weiter mit interessanten Gesprächen. Leider war der Sauerstoff in der Location schnell verbraucht und man pendelte zwischen den Eingängen und dem Foyer. Dort traf ich auf die Sterntaler. Sie sind Fans der ersten Stunde von den Dosenfischern und wussten einige Sachen über die “Stars des Abends” zu erzählen. Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder 🙂 DIR2012 02Irgendwie ging das Osterfeuer komplett an uns vorbei. Lag wohl an dem Qualm und dem Gestank den wir nicht den Rest des Abends in den Klamotten haben wollten. Die Wartezeit bis zum Konzert nutze man für eine Unterhaltung mit Louis Cifer. Der Kerl ist ein Original. So angenehm wie seine Podcasts sind, so ist er auch im realen Leben.
Irgendwann wurde es lauter. Der Einlass für das Konzert hatte begonnen. Ohne Gedränge und Geschubse ging es in den Saal (Geocacher sind wohlerzogen 😉 ). Wer meinte, dass es nun aber losging irrte. Die Organisatoren starteten mit einer Dankesarie gefolgt von einer Verlosung. Bitte nicht falsch verstehen. Danke sagen gehört dazu – aber so lang? Die Zuschauer hatten schon den ganzen Tag im Rücken stecken und im Saal gab es keine Bestuhlung (geschuldet den Sicherheitsvorschriften für Großveranstaltungen). Somit machte sich auch in unserer Ecke etwas Unmut breit. Die Stimmung wurde dann aber wieder besser als Ronni von Team Bashira auf der Bühne seiner Zukünftigen einen Antrag machte. Glücklicherweise hat sie ja gesagt 😉 Danach ging es dann endlich mit dem Konzert los. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Neben altbekannten Songs, gab es auch ein paar Neuheiten auf die Ohren. Zwischendurch gab es eine Pause, die wir gerne annahmen um sich kurz im Foyer hinzusetzen und etwas zu trinken. Danach ging es ungebremst weiter.

Nach dem Konzert waren wir dann stolze Besitzer einer signierten Dosenfischer-CD 😀 Leider war durch die Fan-Massen kein Plausch mit aba oder Sandmann möglich. Naja dann nächstes Mal 😉 Danach löste sich die Veranstaltung so ziemlich auf. Noch kurz ein paar Worte mit Alex Schweigert gewechselt und dann ging es Richtung Parkplatz. Doch halt! Man sollte diesen Tag nicht ohne Dose ausklingen lassen 😉 Ein kleiner Multi zum Abschluss war genau das Richtige. Ziemlich geschafft ging es dann Dank Tempomat sehr entspannt Richtung Heimat. Als Bonbon gab es beim Loggen des Events noch ein GC-Souvenir für die Sammlung. Das war also unser erstes Mega-Event.

Dosenfischen in der Ruhr

Ob man noch einmal zu einem Mega-Event fahren würde? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Viel hängt auf jeden Fall von der Location und der Organisation ab. So wie es in der Rohrmeisterei gelaufen ist, wäre die Antwort NEIN. Die Rohrmeisterei hat zu viele gastronomisch Fehler gemacht (hätte ich von so einem Laden nicht erwartet). Ein Laden mit Erfahrung hätte die Organisatoren des Events besser beraten und unterstützen sollen.
Was für ein nächstes Mega-Event spricht, sind die netten Gespräche mit Cachern aus ganz Deutschland, die man in dem Umfang nur auf einem Mega führen kann. Zuletzt würde uns ein Konzert der Dosenfischer zu jedem Event ziehen (wenn es nicht gerade in Timbuktu statt findet 😉 danke Aba und Sandmann für eure Lieder). Also schauen wir was sich als nächstes ergibt und ob es in den Kalender passt.

Hier noch ein paar Bilder vom Konzert:

PS: Wir wünschen Ronni und Yvonne von Team Bashira alles Gute 🙂

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