Big Äppel Nachlese

Mittlerweile steht die Anzahl der Attended bei 2008 und der Abstand zum Event ist groß genug, um sich der Nachlese zu widmen.

Bei diesem Mega haben wir neue Ansichten gewonnen – leider wurden andere mal wieder bestätigt. Aber von Anfang an:

Anfang der Kalenderwoche 25 stand es dann doch endlich fest, daß ein Teil des Teams nach Frankfurt fahren würde. Also noch kurzfristig die Akkreditierung für Blogger und Podcaster ausgefüllt, da wir ein paar Impressionen direkt von Event ins Netz stellen wollten. Freitags erhielten wir Post vom Laserlogoshop. In dem Brief befand sich ein schicker Prässe-Ausweis 🙂 Na da haben sich die Leute ja mal was einfallen lassen.

Samstag ging es dann nach Frankfurt. Da vorher nichts weiter gebucht war (Eintritt/Parkplatz), fuhren wir zu den angegebenen Park-Koordinaten. Bei der Ankunft standen hier schon die Helfer bereit um einem zu “helfen”. Der, an den ich geraten bin war wohl leider noch nicht ganz wach. Er schickte mich die Straße runter, auf das ich mir dort einen Parkplatz suchen möge. Ähmmm ja. Auf der besagten Straße standen die Cacher aber schon hochkant. Was nun? Kein Problem. Als Geocacher findet man für solche Probleme schnell eine Lösung. Auf dem Weg zur Parkkoordinate kam man an einem freien Waldparkplatz vorbei, der noch komplett leer war. Also kurz gewendet und das Auto abgestellt. Schon beim Aussteigen wurde man von den ersten bekannten Gesichtern begrüßt. Also Klamotten zusammengepackt und hin zum Stadion. Nach einem kleinen Spaziergang und dem Erwerb eines Eintrittbändchens, betrat ich kurz nach 9 Uhr das Eventgelände. Im Außenbereich wuselten zig Helfer herum, die mit dem Aufbau der Spiele beschäftigt waren.

Big Äppel Nachlese 01

Für mich ging es erst einmal zum Orga-Büro, um mir den WLAN-Zugang geben zu lassen. Trotz des großen Andrangs bekam ich zügig meine Zugangsdaten und eine kurze Einweisung. Nun ging es ab ins Getümmel. An den Ständen in der 2. Etage vorbei sah man sich erst einmal den Innenraum an. Hier beseitigten einige Arbeiter die Hinterlassenschaften einer anderen Veranstaltung vom letzten Abend geräuschvoll mit Motor-Laubbläsern. Ähmmm ja. Da hat die Stadion Frankfurt Management GmbH aber schlecht geplant. Bis ca. 11 Uhr begleitete der Krach die Leute beim Loggen.

Big Äppel Nachlese 02

Den Vormittag verbrachte man mit netten Gesprächen. Gegen Mittag hatte ich mir einen Interview-Termin mit Annika aus dem Orga-Team besorgt. Wir trafen uns im Innenraum und ich konnte ihr ein paar Fragen stellen. Und sie stand mir Rede und Antwort. An dieser Stelle lasse ich den ganzen Standard-Teil des Interviews weg, da dieser schon in vielen anderen Blogs und Podcasts verarbeitet wurde. Somit bleibt bis zu dem Zeitpunkt nur das unglücklich Announcement vom Donnerstag. Dies hatte den Orgas eine schlaflose Nacht beschert. Zig Storno-Drohungen in Notes und einige mehr als unfreundliche Worte waren da im Listing zu lesen. Man hatte ein leichtes Déjà vu. Die Orgas vom Mega in Schwerte waren in einer ähnlichen Situation. Und wie damals wurde ein „Problem“ (welches eigentlich keines war) von ein paar Leuten als einen „Weltuntergang“ dargestellt:

In einem Stadion (egal wo in Deutschland) sind Tiere verboten (mit Ausnahme von Blindenhunden). Dies gilt auch für ein Mega-Event von Geocachern, wenn dies in einem Station stattfindet.
Alle Stadien in Deutschland haben einen festen Caterer. Die Stadion Frankfurt Management GmbH gibt auf ihrer Seite an:

So ist ARAMARK auch in der Commerzbank-Arena fester Caterer.

Der geneigte Leser richte nun sein Augenmerk auf das Wort „fester“. Bei einer Großveranstaltung, wie einem Mega-Event, ist der Caterer also mit im Boot. Dass dieser dann natürlich Umsatz machen will, sollte selbst der letzte verstehen.

Und wieder fühlten sich einige Menschen der Community berufen ein Verbot von selbst mitgebrachten Speisen ins Absurde zu treiben. So wurde von ihnen Babynahrung oder Speisen für Allergiker sofort in das Verbot mit eingeschlossen. Ein Aufschrei ging durchs Listing. Mit etwas gesundem Menschverstand wäre man von selbst drauf gekommen, das solche Speisen/Getränke kein Problem dar stellen, da diese vom Caterer nicht angeboten werden und somit mitgebracht werden konnten. Und anstatt die Orgas einfach anzuschreiben um Fragen zu klären, polterten man lieber im Listing herum *facepalm*
Wie dem auch sei. Danach war es aber endlich Zeit die ersten Bilder im Blog hochzuladen. Also zurück zur Arena und während eines OSM-Vortrags einen Artikel verfasst. Dank dem flotten WLAN war dies zügig erledigt. Nach einem Zug über den Cacher-Boulevard und einigen weiterer netter Gespräche ging es dann noch einmal nach draußen, um mit einigen Cachern aus Gifhorn ein paar Dosen zu suchen. Wie auf Megas üblich musste man eigentlich nur von Menschentraube zu Menschentraube gehen und bekam dort jeweils ein Logbuch in die Hand gedrückt. Da das Wetter mitspielte war es aber ein angenehmer Spaziergang. Zurück in der Arena verbrachte ich den Rest des Nachmittags mit netten Gesprächen und Schnappschüssen, die ich zwischendurch in einen weiteren Artikel packte.

BA_Nachlese_03

Leider wurden die Unterhaltungen im Innenraum gestört. Die Mitarbeiter des Stadions begannen mit dem Aufbau für das Public-Viewing inklusive Soundcheck. Da ich mit Fußball eh nichts an der Brause habe wechselte ich nach draußen vor die Arena. Man traf ja überall nette Leute 🙂 Somit bekam ich von den ganzen Problemen, die sich dann ereigneten gar nichts mit. Von daher bitte ich die Artikel von Leuten zu lesen, die dabei waren. Für mich ging es kurz vor 6 wieder Richtung Parkplatz, um die Heimreise anzutreten.

Wie sieht also mein Fazit für dieses Mega aus?

1. Es gibt Leute in unserer Community (wie in jeder anderen auch), die den Knall echt nicht gehört haben und sich innerhalb kürzester Zeit in einen nervenden Mob verwandeln.

2. Auch wenn man versucht im Vorfeld alles zu planen kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Die Stadion Frankfurt Management GmbH hat an einigen Stellen bei mir (und wahrscheinlich auch bei vielen anderen) für Unmut gesorgt.

3. Es war schön nach langer Zeit einige Leute wieder getroffen zu haben.

4. Die 10 Orgas und ihre 180 Helfer haben mir einen tollen Tag in Frankfurt beschert. Vielen Dank dafür!

In diesem Sinne … munter bleiben

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