Baumhöhlen und Ignoranz

Haloa!

Vor wenigen Tagen lockte mich eine Zwitschernachricht auf eine Listingseite bzw. deren Logs.

Die Kurzfassung: Der Owner hatte seine Dose in eine Baumhöhle gelegt, ein Reviewer prangerte das an, archivierte deaktivierte den Cache, weil sich in angemessener Zeit nichts tat und bat den Owner, sich ein geeigneteres Versteck zu suchen. Daraufhin monierte der Owner, dass er doch schon erläutert hätte, dass es dort niemals brütende Vögel gesehen habe und erklärte, dass er auf Grund dieser Archivierung nun diesen und alle seine anderen Caches archivieren wolle.

Eine weise Entscheidung, wie ich finde, denn uneinsichtige Dosenleger bringen das Hobby nicht wirklich weiter,

weiterlesen

Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher – Teil 03

Verschiedenes

[Anm.: Dieser Beitrag ist Teil einer Beitragsserie, die HIER erläutert wurde.]

An dieser Stelle möchte ich nochmals auf folgenden Passus der Guideline hinweisen:

2. You assure us that you have the landowner’s and/or land manager’s permission before you hide any geocache, whether placed on private or public property.

By submitting a cache listing, you assure us that you have adequate permission to hide your cache in the selected location.“ Hier nachzulesen.

Das bedeutet im Klartext, dass der Cachebesitzer sich vor Auslage seines Caches und ggf. dazugehöriger Stationen eine jeweilige Erlaubnis sowohl für das Platzieren als auch die nachfolgende Suche durch andere Personen zu beschaffen hat.

Das er im Besitz dieser Erlaubnis ist, bestätigt er bei Absendung des Listings durch ein entsprechendes Häkchen.

Soweit zur Theorie.

weiterlesen

Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher – Teil 02

Die Jagd

[Anm.: Dieser Beitrag ist Teil einer Beitragsserie, die HIER erläutert wurde.]

„Jäger schießen Tiere tot.“ – Ja. Auch. Aber das ist nichts, was Schlachter nicht auch tun – Tiere töten. Der Rehrücken, das Hirschgoulasch und der Wildschweinbraten im lokalen Restaurant stammen vielfach aus den heimischen Wäldern.

Im BJagdG ist in §1 klar dargelegt, dass mit dem Jagdrecht auch die Pflicht zur Hege von Wild verbunden ist. So beschreibt Abs. 2:

„Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen; auf Grund anderer Vorschriften bestehende gleichartige Verpflichtungen bleiben unberührt. Die Hege muß so durchgeführt werden, daß Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.“

p1010602-mufflons
Muffelwild

Das bedeutet, der Jäger hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten; Pflichten, die wesentlich zeitintensiver sind, als der Abschuss eines Tieres und zudem noch mit Kosten verbunden sind.

[Anm.: „Jäger“ steht in diesem Text als Synonym für alle an der Jagd und Hege  Beteiligten.]

Kurz gesagt hat der Jäger dafür zu sorgen, dass

weiterlesen

Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher – Teil 01

[Anm.: Dieser Beitrag ist Teil einer Beitragsserie, die HIER erläutert wurde.]

Dass der umsichtige Geocacher sich im Naturschutzgebiet ausschließlich auf den ausgewiesenen Wegen bewegt, sollte klar sein. Den 08-15-Wald darf er hingegen betreten, sofern er sich an

weiterlesen

Stelle ungeeignet – Konfliktvermeidung für Geocacher

Haloa!

Verschiedene Veranstaltungen in der Vergangenheit haben eines gezeigt – die meisten Probleme zwischen Jägern/Förstern/Waldbesitzern und Geocachern beruhen auf Unkenntnis der Gegebenheiten auf der „anderen Seite“.

Dosenleger und –sucher haben die geocachespezifische Terminologie relativ schnell verinnerlicht und wissen innerhalb kürzester Zeit bestimmte Anglizismen zu deuten. Ob es Cache, Owner, oder TFTC ist – sie wissen um dererlei Dinge und machen

weiterlesen