Bombenspaß

Haloa!

Es gibt ein Sprichwort:

„Mögest Du in interessanten Zeiten leben!“

Klingt nett, doch die Zeiten sind mir persönlich derzeit etwas zu interessant. Kriege, Flüchtlingswellen, Terrorismus, Nationale Notstände – von Naturkatastrophen ganz zu schweigen. Obwohl es zu jedem dieser Themen bereits unzählige Filme und Serien gab, die die Zuschauer in der Vergangenheit liebend gern als spannungsgeladene Fiktion konsumierten, spielt die Welt offensichtlich verrückt und lässt zu, dass uns die Fiktion als Wirklichkeit einholt.

Als Kinder spielten wir Schnitzeljagd. Damals dachten wir uns einfache Geschichten aus; waren Cowboys, Indianer, Piraten, Agenten; mit einfachsten Requisiten zwar, aber mit viel Phantasie.

Heute spielen wir das immer noch, satellitengestützt, und suchen in realitätsnahen Geschichten fiktive Serienmörder, Terroristen, Bombenleger, klettern auf Brücken und Bäume, irren durch verlassene Gebäude, Stollen und Höhlen und retten (erlaubt oder unerlaubt) spielerisch die Nation oder die Welt, um uns nachher mit einem TFTC im Logbuch zu verewigen.

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Entwurf Landesnaturschutzgesetz NRW

Haloa!

Obwohl wir uns ausgiebig im Podcast über dieses Thema unterhalten haben, habe ich es hier nochmals kurz zusammengefasst; verständlicherweise steht nicht jedem der Sinn nach 104 Minuten Geschwafel aus Dosenhausen, zumal man letzteres weder ausdrucken und textmarkern kann…

Das Betretungsrecht bleibt! – zumindest war das die vielzitierte Quintessenz eines Tweets von Eigengott bzgl. eines Entwurfs des (kommenden) Landesnaturschutzgesetzes NRW, welches das momentan geltende Landschaftsgesetz ablösen soll.

Das bedeutet lt. Gesetzesentwurf, dass in der freien Landschaft das Betreten der privaten Wege und Pfade, der Wirtschaftswege sowie der Feldraine, Böschungen, Öd- und Brachflächen und anderer landwirtschaftlich nicht genutzter Flächen zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr gestattet ist, soweit sich nicht aus den Bestimmungen des entsprechenden Kapitels oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben.
Für das Betreten des Waldes gelten die Vorschriften des Forstrechts.
Anm.: Betreten ist nicht Befahren!

Aber ist das schon alles? – Nicht wirklich, denn es gibt noch weitere wissenwerte Passagen, die, wie ich finde, auch den einen oder anderen Geocacher interessieren sollten.

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Der will einfach nicht mit mir reden

Bis jetzt kannte ich das Verhalten nur aus Erzählungen – nun habe ich es selbst erlebt.

Es ist jetzt schon ein paar Wochen her, daß ich auf einem Event auf einen Cacher traf, der mir sein Leid klagte. Es ging um Erlaubnisse für Caches. Er hatte sich schlau gemacht und heraus gefunden welcher Förster für einen bestimmten Waldabschnitt zuständig ist. Hier wollte er gerne eine Dose platzieren.

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Die Schraube im Baum tut nichts

Es gibt ja immer noch Menschen, die meinen, daß so eine Schraube im Baum nicht schlimm ist. Nach dem Motto: Machen doch alle.

Auch wir hatten in der Vergangenheit versucht mit dem Artikel Schrauben in Bäumen die Leute zu sensibilisieren. Leider gibt es noch genug Menschen die es nicht verstehen wollen. Heute veröffentlichte BueTriDo in seinem Blog einen Artikel, der uns genau das zeigt, vor dem wir schon die ganze Zeit warnen.

Das Holz werde durch die Nägel so beschädigt, dass es nicht mehr als Werkholz verwendet werden könne. Betroffen sind zwischen 20 und 30 Bäume. Der Schaden liegt bei rund 1200 Euro.

Wahrscheinlich werden die Besserwisser auch dies wieder als Blödsinn abtun – aber wir geben nicht auf. Danke BueTriDo für den Artikel.