Virtuelle Belohnung – Realer Neid

Haloa!

Es gibt Leute, denen möchte man gern mal etwas sagen. Einfach weil’s einem auf der Seele brennt. Als ich meine Zeitlinie las, ging’s mir auch so. Es sind diese Stereotypen von

„Ich hab aber…”
„Ich bin aber…“

Was genau?

Ja, es ist schon bitter, wie das Schicksal Dich immer wieder benachteiligt hat.
Die anderen nicht, nur Dich. Dich!
Du warst nie wichtig, nie im Vordergrund. Du hast um Dich herum allerhand Tand angehäuft und wurdest dennoch nie wahrgenommen. Hast Lotto gespielt und nie groß gewonnen und dann hast Du Geoaching entdeckt.

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Dosenhausen Folge 10 – Fehlerteufel

Nun ist es uns auch passiert. Im letzten Podcast hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. In einer URL (Uniform Resource Locator) gibt es kein Doppelkreuz (#). Der geneigte Zuhörer wird diesen Hinweis verstehen und hilfreich finden 😉

Dosenhausen Folge 10

Dosenhausen – Balkonien

in unscheinbarer Vorort am Rande der Multi-Großstadt zwischen PET-Metropole und Nano-Nirgendwo irgendwo auf dem Land und im Land – Dosen-Deutschland, um genau zu sein. Dort, quasi relativ zentral in Ortsnähe, sitzen diesmal (tatsächlich auf einem Balkon) ein angeschlagener Flo und der Urlaubsabbrecher TJ.

Wir haben ein Intro, philosophieren über “Zehn” im Allgemeinen und TJ referiert episch breit über seinen kürzlichen Urlaub im Süden inklusive Eventmarathon. Hierbei müssen wir Defizite in Sachen der Wortbedeutung “Gemarkung” und TJ. Defizite in Kondition und im “Wetterertragen” eingestehen.

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Eventmarathon und Mimimi in Chiemgau und Umzu

Haloa!

Ich fühle mich unangenehm. Seit Tagen. Ich bekomme das zwar für ein Stündchen oder zwei in den Griff, aber der Schweißfluss hört nicht auf.

Chiemgau 2017 – Ende Juli, Anfang August

Die Temperaturen liegen oberhalb von 32 Grad und die Luftfeuchte gefühlt bei 80 Prozent. Es sollte ein entspannter Urlaub werden. Burgen und Schlösser besuchen, Bootfahren, Bergwandern; Unternehmungen, die  man eben so macht, in Chiemgau, Berchtesgaden, Tirol und Salzburger Land. Sollte, denn es kam anders, ganz anders…

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Neues aus Sommerloch

Haloa!

Am Anfang schuf Dave die Dose.
Und weil das Usenet sah, dass es gut war, schuf …

Nun, den Rest kennen wir ja, denn ob in korrekter Reihenfolge oder nicht schuf man:

Die Mehrstationendose.
Dann die Rätseldose.
Dann die Erddose ohne Dose.
Dann die Wohinichgehdose.
Dazwischen irgendwann die Ichtreffmichdoseohnedose.

Das war’s in Sachen Dosen, doch das konnte sicherlich nicht alles sein, darum mussten Varianten her.

Die Nachtsvariante.
Die Großeventvariante.
Die Klettervariante.
Die Müllsammeleventvariante
Die Kraftpfadvariante.
Die Nochgrößereventvariante.
Die Kletterkraftpfadvariante.
Die Herausforderungsvariante.
Die Schlossknackvariante.
Die Baumangelvariante.
Die Baumangelkraftpfadvariante.
Die ReverseWhereIgovariante.

Und als nächstes?
Ich prognostiziere die ReverseWhereIgokraftpfadvariante. Möglicherweise aber auch die ReverseWhereIgoBaumangelkraftpfadvariante.

Aber dann, was kommt dann? Was wird den plagiativen Lemmingtrieb der Dosensuchgemeinschaft in Zukunft befriedigen? Fragen über Fragen, die bis zum Sommerloch 2018 ihrer Antwort harren. Dann blicken wir gemeinsam zurück, lächeln, winken und denken uns, gut, dass wir nicht alles mitgemacht haben.

Nunja, bis auf die, die eben tatsächlich alles mitgemacht haben (werden). Der Hammer, oder? Die bewundern wir dann. Oder belächeln sie, um ein wenig den Hauch des Neides zu überspielen, weil die ihr Gesäß hochgekriegt haben, uns hingegen der innere Schweinehund sitzen ließ. Auf dem Hosenboden nämlich und leider nicht allein.
Plötzlich steht man am Rande des Sommerlochs, erinnert sich an die Vorsätze vom Jahresanfang und stellt bedauernd fest, dass man wiederholt kein Stück weiter gekommen ist.

Schade eigentlich. Aber das halbe Jahr liegt ja noch vor uns. Da kann ja noch viel passieren. Also könnte. Vielleicht. Möglicherweise. Wenn man nicht zuviel Zeit damit vertrödelt, die Superduperfavoritendosen am Rechner herauszusuchen, Termine abzusprechen, um das jeweilige Projekt mit ein paar Freunden durchzuziehen. Und dann regnet es.

Manchmal ist weniger mehr. Vielleicht einfach mal rausgehen und ungeplant die nächstgelegene Dose suchen. Die ist möglicherweise total unspektakulär und liegt schon viel zu lange anspruchslos an einem langweiligen Ort einfach auf dem Boden im Dreck. Aber Du gehst raus, machst was und mit ein bisschen Glück erlebst Du etwas Einmaliges auf dem Weg.
Falls nicht, ist’s auch nicht schlimm.
Dein Rechner ist bloß Tor eins. Tor zwei zu wählen, verbessert Deine Chance in jedem Fall, wenn auch nur statistisch.
Genug davon. Der Regen hat gerade aufgehört. Ich bin dann mal weg.

Und macht Euch keinen Kopf wegen dem, was als nächstes kommt. Ist eigentlich gar nicht wichtig.

TJ.